Die Geschichte Berlins

Der Berliner Raum ist seit 60.000 vor Christus besiedelt. Gegründet wurde die Mark Brandenburg 1157 und die ersten Dörfer, die heute noch einen Teil der Großstadt Berlin ausmachen entstanden. Berlin erhielt um 1232 das Stadtrecht. Von 1415 bis 1440 war Berlin unter der Herrschaft Friedrich I. und wurde bis 1918 von der Familie der Hohenzollern regiert.

Im 16. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl auf über zehntausend. 1701 wurde Berlin königliche Hauptstadt unter Friedrich III. Im Jahr 1709 wohnten bereits 55.000 Menschen in Berlin. 1808 begann die Selbstverwaltung. Nach und nach wurden Universitäten gegründet und erste Tageszeitungen erschienen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam die Industrielle Revolution nach Berlin, woraufhin die Stadt auf 400.000 Einwohner wuchs. 1862 hatte das Bevölkerungswachstum solche Ausmaße angenommen, dass man Wasserversorgung und Kanalisation schuf.

Im Kaiserreich wurde Berlin mit 800.000 Einwohnern 1871 zur Hauptstadt. Im Ersten Weltkrieg kam der Hunger nach Berlin, der Kaiser dankte ab und man rief 1918 die Republik aus. 1920 wurde Groß-Berlin mit damals bereits über 3 Millionen Einwohnern gegründet bevor 1929 die Weltwirtschaftskrise einsetzte und die Machtergreifung der Nationalsozialisten ihren Lauf nahm.

Erst mit dem Eintritt der USA in den Ersten der beiden Weltkriege bekam man in Berlin seine Auswirkungen zu spüren. Große Bereiche der Stadt wurden zerstört.

Nach Ende des Krieges begann die ära der geteilten Stadt als 1949 Ost-Berlin an die DDR fiel. 1961 begann der Bau der Berliner Mauer, die erst im Jahr 1989 während der Wiedervereinigung Deutschland wieder eingerissen wurde.Berlin wurde am 3. Oktober 1990 wieder zur Hauptstadt Deutschlands.

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