Hauptstadt Berlin

Das erste Mal den Status der Hauptstadt erlangte Berlin im Jahre 1701 unter Friedrich III. Mit kleineren Ausnahmen ist und war Berlin immer schon in irgendeiner Weise Hauptstadt von Deutschland oder den Vorgängerstaaten der Bundesrepublik, wie zum Beispiel des Kurfürstentums Brandenburg, des Königreichs Preußen oder auch des Deutschen Reiches.

Als Hauptstadt der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland stellt Berlin auch den Regierungssitz der Nation. Eigentlich gilt die Spree-Metropole heutzutage als Stadtstaat und ist dem entsprechend ein eigenes Bundesland. Mit seinen 3,4 Millionen Einwohnern ist Berlin sowohl die größte Stadt Deutschlands als auch die mit den meisten Einwohnern. Sogar auf Ebene der Europäischen Union nimmt die Metropole an der Spree den zweiten Platz der größten Städte überhaupt ein. Das macht auch die Reiseindustrie auf die Stadt Berlin aufmerksam. Nicht zuletzt aus diesem Grund gibt es zahlreiche Hotels in Berlin.

Berlin teilt sich in zwölf Stadtteile und wird von der Havel und der Spree durchflossen. Ursprünglich war Berlin eine Ansammlung vieler kleiner Dörfer, die irgendwann zu einer großen Stadt zusammen geschlossen wurden. Dieser dörfliche Charakter ist bis heute in der Vielseitigkeit und großen Unterschiedlichkeit der verschiedenen Stadtteile Berlins zu erkennen.

Berlin ist eine der bedeutendsten Städte dieser Welt wenn es um Kultur, Medien, Politik und Wissenschaften geht. Ebenso stellt sie einen strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar und darf sich rühmen als eine der meist besuchten Städte überhaupt. Die Berliner Museen, Forschungseinrichtungen und Universitäten genießen einen überdurchschnittlich guten Ruf bis weit über die Tore der Stadt hinaus.

Berlin zieht Kunstschaffende, Diplomaten und Einwanderer auf aller Herren Länder magisch an, was die Stadt zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen macht, die alle in friedlich und toleranter Weise zusammen leben.